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Malaita Project

Projekt auf den Salomon-Inseln

Vor einigen Monaten beteiligte sich die Stiftung an dem Projekt Malaita der Salomon-Inseln. Dabei handelt es sich um ein gemeinnütziges solidarisches Entwicklungsprojekt, das 2010 im Südpazifik (Ozeanien) aufgenommen wurde.

Dies war eine unserer ersten Aktionen als Stiftung, bei der wir zwei grundlegende Punkte unseres Hilfeprogramms umsetzen konnten: Die gesellschaftliche Entwicklung durch den Kauf und die Installation von Wassertanks zur Speicherung von Regenwasser und die Ausbildung von Frauen mithilfe von kostenlosen Kursen in den Grundlagen des Siebdrucks und dem Färben von Pareo-Tüchern. An vielen Orten in Malaita ist der Zugang zu Trinkwasser schwerlich und nur beschränkt möglich, besonders während der Trockenzeit. In einigen Dörfern muss man für die Trinkwasserversorgung jeden Tag 6 Kilometer zu Fuß mit den Behältern zurücklegen, in denen das Wasser gesammelt wird, um die täglichen Grundbedürfnisse zu decken.

Die Installation eines Wassertanks zur Speicherung von Regenwasser stellt hierbei eine wesentliche Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien dar, die das Wasser für ihre Ernährung und Hygiene nutzen können. Installiert und betriebsbereit: 2011: Wassertank mit 3000 Litern in der Ortschaft Fote (Zentrum der Insel). 2013/2014: Wassertank mit 3000 Litern in der Ortschaft Sindu (Norden der Insel).

Die Kurse zur Vermittlung von Grundlagen des Siebdrucks und Pareo-Färben sind eine Initiative von Wally Faleka (Lehrer, Künstler und Projektbeteiligter) und richten sich an Frauen verschiedener Gemeinschaften auf der Insel, bei denen Interesse besteht. Die Kurse werden in der Ortschaft der beantragenden Gemeinde abgehalten und dauern 2 bis 4 Tage.

Die Teilnehmer lernen die Techniken des Färbens und des Siebdrucks, damit sie ihre eigenen Entwürfe einmal auf dem Markt der Inselhauptstadt verkaufen können. Durch diese Initiative erhalten die Frauen nicht nur ein Grundeinkommen, um den Lebensunterhalt der Familie zu bestreiten, sondern auch neue Motivation, um sich zu organisieren und andere Eigeninitiativen auf den Weg zu bringen. Darüber hinaus bekommt jede Gruppe eine Art Startset mit Farben und Material, um nach der Beendigung des Kurses weiterarbeiten zu können. Zusätzlich haben wir Sonnenbrillen an die örtliche Bevölkerung verteilt, um sich vor der brennenden Sonne auf der Insel zu schützen. Ortschaften: Er er suli, Fo’ondo, One One. Das Projekt Malaita finanziert sich ausschließlich über Spenden und uneigennützige Hilfe und ist offen für jede Art von Mitarbeit, die vollständig den jeweils aufgestellten Zielen dient.

Wir sind sehr mit den Ergebnissen zufrieden und hoffen, auch in Zukunft weiter bei dieser schönen und wichtigen Aufgabe helfen zu können.